Stadtgeschichte

Im Bereich „Stadtgeschichte“ finden Sie verschiedene Informationen über Rosenheim im Wandel der Zeit. Die meisten der nachfolgenden Kacheln führen zu retrodigitalisierten Publikationen der letzten Jahrzehnte, verfasst von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren. Andere Kacheln verweisen auf interaktive Anwendungen, mit denen sie die Historie der Innstadt erkunden können. Klicken Sie auf die einzelnen Kacheln, um mehr zu erfahren.

Rosenheims Geschichte begann bereits in der Römerzeit. Um Christi Geburt gehörte das Gebiet zur Provinz Raetien, und nördlich des heutigen Stadtgebiets entstand an einer Innbrücke bei Pfaffenhofen die Siedlung „Pons Aeni“. Hier verliefen wichtige Handelsstraßen, etwa zwischen Salzburg und Augsburg. Auch wurde hier römisches Geschirr (Terra Sigillata) produziert.

Im Mittelalter entstand Rosenheim als wichtiger Handelsort, der 1328 das Marktrecht erhielt. Innschifffahrt und Handel waren bis in die Frühe Neuzeit hinein prägende Elemente der lokalen Wirtschaft. Strukturen wie der „Innere Markt“ (jetzt Max-Josefs-Platz) und der „Äußere Markt“ (jetzt Ludwigsplatz) sowie das erhaltene Mittertor aus dem 14. Jahrhundert bestimmen bis heute den Charakter der Altstadt.

Unter anderem durch Saline (1810) und Eisenbahnanschluss (1857) beschleunigte sich Rosenheims Urbanisierung in der Moderne. 1864 wurde Rosenheim offiziell zur Stadt erhoben. Die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts führten zu erheblichen Rückschlägen, doch nach 1945 folgten Aufschwung und Wachstum. Heute leben rund 65.000 Einwohner in Rosenheim, das ein wichtiges politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum in Südostbayern ist.

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Literatur