- Rosenheim im 20. Jahrhundert
- Chronik von Rosenheim
- Aus Alt-Rosenheim
- Straßennamen
- Rosenheim in den 20er Jahren
- Rosenheim im 3. Reich
- Frühe Photographie in Rosenheim
- Eisenbahngeschichte
- Rosenheimer Bierkeller
- 200 Jahre Postgeschichte
- Salz und Salinengeschichte
- Zeittafel von Rosenheim
- Oberbürgermeister
- Ehrenbürger
- Berühmte Rosenheimer
- Stadtkalender "Bilder aus Alt-Rosenheim"
- Stadtkalender 1995
- Stadtkalender 1996
- Stadtkalender 1997
- Stadtkalender 1998
- Stadtkalender 1999
- Stadtkalender 2000
- Stadtkalender 2001
- Stadtkalender 2002
- Stadtkalender 2003
- Stadtkalender 2004
- Stadtkalender 2005
- Stadtkalender 2006
- Stadtkalender 2007
- Stadtkalender 2008
- Stadtkalender 2009
- Stadtkalender 2010
- Stadtkalender 2011
- Stadtkalender 2012
- Denkmalliste
November - Das erste Elektrizitätswerk

- Das Elektrizitätswerk in Oberwöhr, um 1900
Bereits 1893 bot der Besitzer des elektrischen Werkes Grubmühl bei Westerham der Stadt Rosenheim die Lieferung von Strom bzw. später das gesamte Werk zum Kauf an. Nachteilig war jedoch die große Entfernung der Versorgungseinrichtung zur Stadt Rosenheim.
Immerhin gab diese Offerte im Stadtmagistrat den Anstoß zu Überlegungen, ein eigenes Elektrizitätswerk zu bauen.
Auf Vorschlag des damaligen Stadtbaumeisters Georg Mackert sollte dafür die Wasserkraft der Mangfall vom Auslauf des Werkkanals der Kolbermoorer Spinnerei bis zum Mitterwöhr durch Anlage eines eigenen Kanals mit knapp sechs Metern Gefälle ausgenützt werden. Die Turbinenanlage als elektrische Zentrale war am Oberwöhr geplant. Nach Genehmigung durch das Gemeindekollegium 1895 wurde das Projekt dem Münchener Ingenieur Oskar von Miller zur Ausführung übertragen. Bei einem Gesamtkostenbetrag von einer Dreiviertelmillion Mark war Ende des Jahres 1896 der erste Ausbau des elektrischen Werkes Rosenheim vollendet und konnte in Betrieb genommen werden.