- Rosenheim im 20. Jahrhundert
- Chronik von Rosenheim
- Aus Alt-Rosenheim
- Straßennamen
- Rosenheim in den 20er Jahren
- Rosenheim im 3. Reich
- Frühe Photographie in Rosenheim
- Eisenbahngeschichte
- Rosenheimer Bierkeller
- 200 Jahre Postgeschichte
- Salz und Salinengeschichte
- Zeittafel von Rosenheim
- Oberbürgermeister
- Ehrenbürger
- Berühmte Rosenheimer
- Stadtkalender "Bilder aus Alt-Rosenheim"
- Stadtkalender 1995
- Stadtkalender 1996
- Stadtkalender 1997
- Stadtkalender 1998
- Stadtkalender 1999
- Stadtkalender 2000
- Stadtkalender 2001
- Stadtkalender 2002
- Stadtkalender 2003
- Stadtkalender 2004
- Stadtkalender 2005
- Stadtkalender 2006
- Stadtkalender 2007
- Stadtkalender 2008
- Stadtkalender 2009
- Stadtkalender 2010
- Stadtkalender 2011
- Stadtkalender 2012
- Denkmalliste
August - Das Schwimmbad

- Das Damenbad in der städtischen Schwimm- und Badeanstalt, 1928
1870 sprach der Magistrat der frisch gebackenen, kreisunmittelbaren Stadt Rosenheim das „dringende Bedürfnis" nach einer „städtischen Schwimm- und Badeanstalt" aus. Bereits ein Jahr später wurde von dem königlichen Salinenärar eine passende Fläche von knapp neun Tagwerk, die sogenannte Poschenwiese zwischen der Kalten und der Mangfall, um den Preis von 1.309 Gulden angekauft. 1872 konnte die Schwimmanstalt pünktlich zur Badesaison im Sommer mit einem großen Schwimmbassin und fünf Badehüttchen eröffnet werden. Mit über 2.000 verkauften Eintrittskarten wurde das Schwimmbad von den Rosenheimern sehr gut angenommen. Für den Preis von zwei Mark konnte man „Freischwimmen", die exklusiveren Badehütten kosteten immerhin fünf Mark und zwanzig Pfennig. Für 80 Pfennig wurde die abgegebene Kleidung beaufsichtigt. Das Schwimmbassin war zum Teil für eine Schwimmschule abgegrenzt, in der der Bademeister den Schwimmanfängern für fünf Mark mit der „Angel" die ersten Bewegungen beibrachte. Selbstverständlich badeten früher Männer und Frauen getrennt voneinander. Für die Damen gab es ein eigens abgeteiltes Badehaus, wie es das Kalenderbild zeigt.