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April - Das Falbesanerhaus vor dem Bau des Gillitzerblocks

- Das Falbesanerhaus an der Münchenerstraße, vor 1897
Das Kalenderbild zeigt die Häuserzeile an der Ecke Münchener-/Gillitzerstraße noch vor Bau des Gillitzerblocks, an dessen Stelle heute das Karstadtgebäude steht.
Zwischen 1893 und 1897 erwarb Thomas Gillitzer ein nahezu quadratisches, fast unbebautes Areal zwischen der Münchener-, heutigen Prinzregenten- und Gillitzerstraße. Eines der wenigen Häuser, das in diesem Bereich stand, war das Anwesen des Schuhfabrikanten Andreas Falbesaner, der sich 1893 noch gegen den Bau des Gillitzerblockes wehrte. Sein Einspruch gegen die von Gillitzer beantragte Baulinienänderung wurde jedoch erst vom Stadtmagistrat, dann von der Regierung abgelehnt. Falbesaners Protest, bei einer Zerstörung des Hauses beispielsweise durch Brand könne es wegen der Baulinienänderung nicht mehr an der selben Stelle aufgebaut werden, wurde lediglich zur Kenntnis genommen. 1896 kaufte Gillitzer schließlich das Falbesanerhaus zum Preis von 136.000 Mark auf, um sein Häuserquadrat zu vervollständigen.