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Aktuelles

Stadtkalender "Bilder aus Alt-Rosenheim 2011"

Der Kalender „Bilder aus Alt-Rosenheim“ erscheint inzwischen zum 17. Mal. Er ist bei vielen Rosenheimerinnen und Rosenheimern als Geschenk und als Sammelobjekt beliebt. Auch für den Kalender 2011 wurden wieder bekannte und bisher weniger bekannte Motive aus der reichen Fotosammlung des Stadtarchivs ausgewählt. Die Informationstexte auf den Rückseiten der Kalenderblätter liefern in bewährter Weise stadtgeschichtliche Hintergründe zu den einzelnen Motiven.

Stolz präsentierten sich die Männer der Rosenheimer Wasserwehr vor gut 100 Jahren mit ihrer Ausrüstung dem Fotografen. Doch das Titelbild der neuen Ausgabe unseres Kalenders „Bilder aus Alt-Rosenheim“ ist mehr als ein originelles Zeitdokument aus den Jahren um 1900. Erinnert es uns doch an die Hochwassergefahr im Mündungsbereich von Mangfall und Inn, mit der die Menschen im Raum Rosenheim schon immer leben mussten und die sie mit den unterschiedlichsten Mitteln einzudämmen versuchten. Das schwere Hochwasser 1899 war es, das im Jahr 1900 zur Gründung der Wasserwehr als Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rosenheim – diese besteht bereits seit 1860 – geführt hat.

Der Kalender für das Jahr 2011 wird in limitierter Auflage herausgegeben und kann ab dem 16. September zum Preis von 15 € im Stadtarchiv Rosenheim, im Städtischen Museum und im Rosenheimer Buchhandel erworben werden.

Vortrag zur Salinengeschichte

Dienstag, 19. Oktober 2010, 19.00 Uhr
Lesesaal des Stadtarchivs

Vortrag von Herrn Dr. Wolfgang Stäbler anläßlich des 200-jährigen Jubiläums.

Alphabetische Verzeichnisse zu den Standesregistern im PDF-Format

Seit 1876 ist in Deutschland die Führung der Personenstandsregister eine vom Staat den Gemeinden übertragene Aufgabe, die zuvor die Pfarrer geleistet hatten. Aufgrund des neuen Personenstandsgesetzes vom 1. Januar 2009 gelangten jetzt die Erstschriften der Standesbücher ab 1876 in das Stadtarchiv.
Jeweils nach dem Ablauf der neu definierten Fortführungsfristen werden künftig auch weitere Standesbücher regelmäßig an das Stadtarchiv abgegeben. Diese Fristen betragen 110 Jahre für die Geburtenbücher, 80 Jahre für die Heiratsbücher und 30 Jahre für die Sterbebücher.
Damit liegt für die orts- und familiengeschichtliche sowie biographische Forschung ein wertvoller Quellenbestand vor, der bislang nur in engen rechtlichen Schranken nutzbar war. Für die Familienforschung eröffnen sich neue Wege. Konnte bisher nur die direkte Abstammungslinie erforscht werden, so lässt sich nun mit Hilfe der alphabetischen Namensregister auch die Nachkommenschaft einer Person ermitteln.
Das knappe Informationsgerüst der Standesbucheinträge nebst Randvermerken wird ergänzt durch die zugehörigen Sammelakten, die für jeden Eintrag geführt wurden und, soweit noch erhalten, ebenfalls im Stadtarchiv benutzbar sind. Darin finden sich etwa Sterbefallanzeigen, Geburts- und Taufurkunden, Ehefähigkeits- und Staatsangehörigkeitszeugnisse, Heiratsurkunden, aber in Einzelfällen auch Namenserklärungen bei Namenswechsel und Vaterschaftserklärungen. In diesen Unterlagen können sich über die Standesbucheinträge hinausgehende Angaben zu den Angehörigen der Person finden.

Familienforschung im Stadtarchiv

Hier finden Sie die aktualisierten und um die Standesbücher ergänzten Hinweise zur den Möglichkeiten der Familienforschung im Stadtarchiv Rosenheim.

 
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