Schloß Rosenheim
     
1234 wird in einer Urkunde des Grafen von Wasserburg das Schloß bzw. die Burg Rosenheim mit einem dem Kloster Rott zinspflichtigen Hof erstmals geschichtlich erwähnt. Bereits 1247 übernahm der bayerische Herzog Otto II. die Burg Rosenheim, die etwa 500 Jahre lang den Wittelsbachern unterstand und mit der Geschichte des Herrscherhauses eng verknüpft war.

1503, im bayerischen Erbfolgekrieg, verwüstete ein Brand das Schloß. Wiederum ein Erbfolgekrieg brachte die endgültige Zerstörung der Rosenheimer Burg: der vierjährige Krieg zwischen der Habsburgerin Maria Theresia und dem bayerischen Kurfürsten Karl Albrecht um die Kaiserkrone endete mit einer bayerischen Niederlage. Im Frieden von Füssen 1745 war auch die Auflage enthalten, das Schloß Rosenheim zu schleifen. Neuere Erkenntnisse besagen allerdings, daß um diese Zeit das Schloß bereits sehr baufällig und längst nicht mehr bewohnt war. So ist die Rosenheimer Burg wahrscheinlich nicht abgebrochen worden, sondern ganz einfach verfallen.

Hier endet unser Rundgang. Er beginnt wieder am Münchener Tor.

© Stadtarchiv Rosenheim