Seit alters her war das Mittertor
die Verbindung zwischen innerem und äußerem Markt, zwischen Max-Josefs-
und Ludwigsplatz.
Der erste Torbau stammt aus dem 14. Jahrhundert. Nach dem großen Stadtbrand
1641 wurden die oberen Stockwerke und der Turm in der jetzt noch erhaltenen
Form errichtet. Bis ins 19. Jahrhundert war im Mittertor die Brotbank
der Rosenheimer Bäcker untergebracht. Außerdem beherbergte es von
1444 bis 1759 die Pflasterzoll-Einnehmestelle, die Magistratskanzlei
und das Stadtschreiberzimmer. Im zweiten Stock war von 1641 bis 1925
die Dienstwohnung des Türmers und Musikmeisters. Ende des 19. Jahrhunderts
bezog die Polizeiwache bis 1944 im Mittertor ihr Quartier. Seit 1895
ist das Städtische Museum in dem heute noch einzig erhaltenen Torgebäude
Rosenheims untergebracht. |
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