Der Ludwigsplatz
     
Als Vormarkt zum inneren Markt, dem Max-Josefs-Platz, wurde der Ludwigsplatz als äußerer Markt bezeichnet. Ursprünglich war er durch den Marktgraben vom inneren Markt getrennt und bestand mindestens seit dem 15. Jahrhundert.
Mit zunehmendem Verkehr zergliederte sich der Vormarkt in verschiedene kleinere Märkte, wie Eier- oder Schweinemarkt, die im Laufe der Zeit zu einer eigenen Ortsbezeichnung wurden. Aus diesen entstand im Laufe der Zeit der Ludwigsplatz, der seinen Namen nach König Ludwig I. trägt. Wann er benannt wurde, ist nicht sicher festgestellt, aber wohl kaum vor 1825. Die Mitte des Vormarkts bildete der Eiermarkt, heute der Grüne Markt, und zur Färbergasse der Schweinemarkt. Bei der Neunumerierung der Straßen 1882 wurden diese Sonderbezeichnungen in den Ludwigsplatz einbezogen. An der Südseite des Ludwigsplatzes befand sich das Rußwurmhäusl (hier nicht sichtbar).

© Stadtarchiv Rosenheim